vermischte Gedichte, Reime, Verse

 

 

 

 

 

 

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MixMax Die Liebe Gedanken am Ende
der Liebe - GaEdL
Europa
2000

Vermischte Texte, Gedichte, Kurzgeschichten

Korrespondenz
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    Der Esel und die Leute    
 

Sehr frei nach einer Kurzerzählung von Eucharius Eyring

 
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Korrespondenz

 

Auf einer Straße zwischenorts,
Da kommen drei Gestalten;
Ein Junge und ein Esel,
Der geritten wird vom Alten.

Ein Wanderer kreuzt ihren Weg
Und spricht die zwei verwundert an:
Weshalb ist der Alte so träg' -
Warum der Bub nicht reiten kann?!
„Ej Alter, sei doch gescheiter,
Starke Beine tragen weiter“.

Die Worte klingen sehr weise;
So tauscht das Tier den Reiter,
Und mit verändertem Bild
Gehet die Reise dann weiter.

Doch hoch zu Ross, ein Edelmann,
Kommt ihnen so in die Quere,
Fragt, wie sowas angehen kann,
Wo denn der Anstand wohl wäre...
„...oder den Lauf man vermeide-
Das Maultier trägt doch auch beide“.

So sagt sich der Esel: „Nun gut,
Trag' ich beide in die Stadt-
Zwei Schattenspender auf mir,
Machen mich noch lange nicht matt.

Am nächsten Feldrand steh'n Bauern,
Besehen derweil ihr Tagwerk,
Geben zum Ausdruck Bedauern:
„Zwei Hühnen auf einen Grauzwerg...
Ihr schleppt doch der Beine nur zwei;
Der arme Bursch' hat vier dabei“.

So steigen bekehret sie ab.
Das Tier entledigt sich gern;
Nah lockt das heimische Heu,
Der kühlende Mond ist nicht fern.

Letztmalig kommt jemand daher
Und traut lachend den Augen nicht.
Schaut nochmal und wundert sich sehr:
„Zwei kurze und ein Langgesicht...
Weswegen denn heut' so agil?
Von dreien läuft einer zu viel!“

Eine Weile denken sie nach.
Noch eine Weile dazu:
„Wie wird man allen gerecht...“.
Es freut sich der graue Filou.
...

 
           
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